FOSSGIS2014 - 45_2014_04_08

FOSSGIS 2014
Konferenz für freie und Open Source-Software im GIS-Bereich und für freie Geodaten

Referenten
Heiko Zumsprekel
Programm
Tag Donnerstag - 2014-03-20
Raum H2
Beginn 12:00
Dauer 00:30
Info
ID 708
Veranstaltungstyp Vortrag
Track Vorträge (GIS)
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Neue WEB-Anwendungen des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) Baden-Württemberg im Überblick

Aktuelle Entwicklungen zur Anpassung der WEB-Anwendungen des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau Baden Württemberg an moderne Technologien, spezielle Nutzerwünsche und Anforderungen übergeordneter GDI werden in dem Vortrag vorgestellt.

Das Regierungspräsidium Freiburg - Abt. 9 Landesamt für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) Baden Württemberg stellt seit 2006 geowissenschaftliche Landesdaten einem Nutzerkreis aus Wirtschaft, Verwaltung und Forschung mit Hilfe von OGC-konformen WEB-Diensten im Internet zur Verfügung.

Im Zuge des Aufbaus einer Geodateninfrastruktur für das 2012 abgeschlossene EU-Projekt GeORG (maps.geopotenziale.eu) wurde damit begonnen, die WEB-Dienste und WEB-Anwendungen des LGRB (maps.lgrb-bw.de) an moderne Technologien, spezielle Nutzer-wünsche und Anforderungen übergeordneter Geodateninfrastrukturen (z.B. GDI-BW, GDI-DE, INSPIRE) anzupassen.

Für die Entwicklung von Kartenviewer-Clients kommen dabei OpenLayers, ExtJS und GeoExt zum Einsatz. WMS- und WFS-Dienste werden mit dem UMN Mapserver (Version 6.0.3) aufgesetzt, für den CSW-Dienst wird GeoNetwork verwendet. Durch WPS-Dienste aus dem ZOO-Project lassen sich spezielle Sonderfunktionen, etwa zur dynamischen Generierung von prognostischen Horizontal- und Vertikalschnitten sowie Bohrprofilen aus geologischen 3D-Modellen in den Kartenviewer-Client einbinden.

In dem modular aufgebauten und individuell konfigurierbaren System können Funktionen zur Sprachauswahl und Themenbäume separat und einfach über Konfigurationsdateien an-gepasst werden. Darüber hinaus können spezielle Sichten auf einzelne Themen über die integrierte Kartenverwaltung angelegt und an verschiedene Nutzer verteilt werden. Um z.B. den Zugriff auf vordefinierte Kartensichten oder kostenpflichtige Dienste zu regeln, wurde zudem eine Benutzerverwaltung entwickelt, die an die bestehenden Infrastrukturen ge-koppelt werden kann.

Die Kartenviewer-Anwendungen sind für die Anzeige in den gängigen Desktop-Browsern optimiert. Für mobile Endgeräte wurde eine zusätzliche Version entwickelt, in der einzelne Bausteine der Desktop-Version mithilfe einer Reiter-Struktur gegliedert und so für die Touch-Bedienung angepasst sind.